Benzinpreise im Aufwärtstrend

Gerade die Zeit der Osterfeiertage hat an der Situation der Benzin- und Dieselpreise, wie zu erwarten, ihre überdeutlichen Spuren hinterlassen. Dass man als Fahrzeughalter stetig tiefer in die Tasche zu greifen hat, ist eine Situation, an die man sich gewöhnt hat. Doch die Verteuerungen der letzten Tage übertreffen das für viele Autobesitzer Bezahl- und Tolerierbare.

Inflation auf dem Mineralölmarkt
Mit einer Preissteigerung von mehr als 3,6 Cent pro Liter hat E 10 innerhalb einer Woche eine Erhöhung erfahren, wie andere Waren sie während eines Kalenderjahres nicht hinnehmen müssen. Auch bei Diesel erhöhte man die Forderung gegenüber dem Kunden an der Zapfsäule und schraubte den Literpreis durchschnittlich um 2,4 Cent nach oben.
Jene Mehrkosten markieren eine Wochen-Inflation von 2,3 Prozent und übersteigen die momentane, jährliche Inflationsrate der EU um 0,6 Prozentpunkte. Laut fachkundigen Mitarbeitern des ADAC sind derartige Preissteigerungen in der momentanen Situation, in der sowohl die Wertigkeit von Euro und US-Dollar eine Rolle spielen, als auch die Rohölnotierung zu berücksichtigen ist, weder gerechtfertigt noch angebracht. So liegt der durchschnittliche Preis für E 10 auf 1,61 Euro und bei Diesel werden vom Kunden 1,44 Euro verlangt.

Die (Ohn-)Macht des Verbrauchers
Wer als Autofahrer, der seinen PKW zumeist aus beruflichen Gründen bewegen muss, die Willkür der Mineralölkonzerne kritisiert und die steuerlichen Belastungen als unzumutbar empfindet, sollte sich mit einem gezielten Auswahlmechanismus dagegen zu wehren beginnen.

Das Internet bietet mannigfaltige Möglichkeiten, Benzinpreise zu vergleichen und die günstigste Tankstelle der Umgebung zu eruieren (zum Beispiel http://www.benzinpreise.net/). Leider lassen jene Informationsquellen häufig noch die Aktualität vermissen, die gerade bei den sich schnell ändernden Preisen von Nöten wäre.

Just arbeitet das Bundeskartellamt eine kostenlose App aus, mithilfe derer sich Verbraucher ab den Sommermonaten aktuell über Benzinpreise informieren können. Mineralölkonzernen wird die strikte Auflage gemacht, Preisänderungen binnen weniger Minuten zu melden.




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